So ist das eben bei manchen Politikern. Da kommt mir doch immer wieder Animalfarm von George Orwell in den Sinn: All animals are equal, but some are mor equal.Hannes Zaugg-Graf - Grossrat Kanton Bern, SP 30. März 2010 Verstoss melden
Alle Beiträge
Abgesehen vom Problem, dass die beschlossene Steuersenkung den Kanton Bern in neue Schulden treibt, war es angesichts der knappen Abstimmungsresultate ein äusserst undemokratischer Entscheid, dass der Parlamentsminderheit die Möglichkeit verweigert wurde, einen vernünftigen Eventualantrag zu formulieren oder das konstruktive Referendem ergreifen zu können. Die bürgerlichen Parlamentarier haben offensichtlich Angst, dass ihre unverantwortliche Finanzpolitik vom Volk nicht mitgetragen werden würde und es einer gemässigteren Steuersenkung den Vorzug geben hätte.
1 Kommentar
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
Statt den Kanton mit Steuersenkungen für einige wenige, den Kanton weiter zu verschulden und verantwortungslos zu handeln, müssen die Schulden und damit die Zinsbelastung gesenkt werden.
Infolge kann ein handlungsfähiger Kanton wieder in seine Bevölkerung investieren oder über Steuersenkungen nachdenken.
Eine glaubwürdige Politik, kann nicht wieder die gleiche Schuldenmacherei wie in den letzten Jahrzehnten sein.
Infolge kann ein handlungsfähiger Kanton wieder in seine Bevölkerung investieren oder über Steuersenkungen nachdenken.
Eine glaubwürdige Politik, kann nicht wieder die gleiche Schuldenmacherei wie in den letzten Jahrzehnten sein.
1 Kommentar
Jammerschade wurde diese Ansicht vom Grossen Rat nicht geteilt! Darum braucht neue Kräfte im Kantonsparlament!Marco Robertini - Grüne 25. März 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
wenn man mal die philosophen des 18. JH liest (franz. und amerik. reLOVEution), dann sieht man, dass dies schon immer die Weisheit der Freiheit war. Nur, unsere Bankster und Feudalherren haben es vertuscht. Auf geniale Weise...
Doch nun gilt es zu erkennen, dass wir Volk nur Untertanenen sind.
Doch nun gilt es zu erkennen, dass wir Volk nur Untertanenen sind.
Kommentar schreiben...
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
Im Grundsatz gilt, dass der Staat das Geld ausgibt, das er hat (und manchmal auch noch mehr). Da der Kanton Bern seit Jahren Überschüsse erwirtschaftet, zieht der beim Bürger offensichtlich zu viele (Steuer-) Gelder ein. Entweder senken wir die Steuern, oder der Kanton Bern wird genügend unwichtige Aufgaben "er"finden, um mehr Geld auszugeben.
5 Kommentare
mit diesen überschüssen müssen leider noch die Schulden der bürgerlichen Ära bezahlt werden. Zudem gibt es im Kanton Bern noch mehr als genug potenzial für Investitionen in Bildung und Infrastruktur, was für den Kanton 100mal wichtiger wäre als die idelogische Steuersenkung welche die FDP und SVP vorantreibenAdrian Durtschi - SP 21. März 2010 Verstoss melden
Sehr geehrter Herr Spycher -. ich weiss nicht ob Sie Unternehmer sind. Aber auch Sicht eines (Grünen) Unternehmers sieht das so aus: Der Kanton Bern hat (durch Misswirtschaft vorheriger Regierungen?) ca. 7 Mia Schulden. Nun gibt es durch umsichtiges Wirtschaften einige Überschüsse.Urs Muntwyler - Grüne 21. März 2010 Verstoss melden
Hätten wir ein Familien-KMU in der gleichen Situation (teilen Sie alles durch 1000), so würden wir sicher nicht den Aktionären Geld auszahlen oder die Einnahmen reduzieren, sondern die Schulden abzahlen und allenfalls etwas zurücklegen für sinnvolle Investitionen für zukünftige Geschäfte. Daneben würden wir wohl weiterhin schlaflose Nächte wegen den Schulden haben.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kanton Bern "unwichtige Aufgaben" erfindet. Wir haben doch eine bürgerliche Mehrheit? Wenn das nicht funktioniert, dann sollten wir mehr rot-grün wählen für noch mehr nachhaltiges Wirtschaften.
Das Mantra "Steuern senken!" ist ja auch gar keine Scheuklappe, sondern umsichtige Finanzpolitik... Ist klar...Dominik Fitze - JUSO 21. März 2010 Verstoss melden
Adrian Durtschi verweist zurecht auf Defizite im Bildungsbereich. Wir brauchen dringend Investitionen in eine Bildungsoffensive. Ein Beispiel dazu: Das Betreuungsverhältnis an Kindergärten ist katastrophal und die Folgen für die Entwicklung der Kinder sind fatal.Roland Näf - Grossrat Bern, SP 22. März 2010 Verstoss melden
Lieber Herr SpycherHannes Zaugg-Graf - Grossrat Kanton Bern, SP 30. März 2010 Verstoss melden
Sie erlauben mir als Nachbar mit relativ guter Kenntnis Ihrer Gemeindefinanzen und Vorsteher einer Gemeinde, welche nachhaltige Finanzpolitik vorlebt, ein kleines Schmunzeln. Sie wissen als Finanzvorsteher von Steffisburg genau, welche Kennzahlen es zu beachten gibt. Sie wissen hoffentlich auch, wie Sie diese für Ihre Gemeinde positiv beeinflussen können.
Ich helfe sofort Steuern senken, wenn wir den Finanzhaushalt nachhaltig saniert haben. Zuerst müssen Sie die Ausgaben in den Griff bekommen, gleichzeitig die Schulden reduzieren und dann können Sie die Steuern senken.
Dazu braucht es aber alle, auch die Bürgerlichen, welch nicht mit Scheuklappen nur auf die eigenen Pfründe schauen. Leute mit Über- und Weitsicht sind gefragt.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
4 Kommentare
Sehr geehrte Frau Scheidegger ich bin Unternehmer, meine Firma ist in Zollikofen, ich wohne in Bern. Wahrscheinlicher wäre es billiger in Zollikofen zu wohnen. Aber Bern hat eben Anderes zu bieten: Superschulen in Fussdistanz (div. Gymer+Unis) für meine Kinder. Nähe zum HB Bern - ich kann vom Flieger in Kloten in einem Zug nach Bern fahren und bin zu Hause.Urs Muntwyler - Grüne 21. März 2010 Verstoss melden
Für unsere Firma (ca. 40 Mitarbeiter) sind ÖV-Angebote wichtig und die Nähe zu den Wohnorten der Mitarbeiter, meine wichtigste Ressource. Dazu eine einigermassen zentrale Lage zu den Autobahnen (wir montieren in der ganzen Schweiz). Der Steuersatz ist mir egal. Wenn es der Firma gut geht (Gewinn), dann soll der Staat auch was kriegen. Der hat nämlich auch einen Anteil am Erfolg: er guckt für die Infrastruktur, die Sicherheit, die Ausbildung der Mitarbeiter etc. etc.
Und ich wohne in Muri und mache mir ab und zu Gedanken in einigen Jahren in die Stadt zu ziehen, gerade aus den von Urs Muntwyler erwähnten Gründen, obschon ich höhere Steuern bezahlte.Roland Näf - Grossrat Bern, SP 22. März 2010 Verstoss melden
und warum verschwendet der Kanton dann Steuer-Gelder, um Wohnsitznahms- und Wirtschafts-Foerderung zu betreiben???Bruno Moser - reLOVEutionsrat Bern, Parteilos 24. März 2010 Verstoss melden
Mit der Einfuehrung der Bodenwertsteuer fallen all die wirtschaftlich schaedlichen Steuern weg, die Gemeinschaft blueht - und die leidige Steurediskussion ist zu Ende. (selbst Amerika, Deutschland und EU haben dann nichts mehr zu sagen... in der Schweiz bezahlt man keine Steuern mehr, also gibt es auch keine Steuerhinterziehung...!)
Wenn ich mit dem Geld, welches ich spare, etwas Gutes machen kann, warum nicht. Es gibt überall schöne Liegenschaften.Aliki Panayides - SVP 24. März 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
7 Kommentare
Sehr geehrte Frau Bär dann hätten die Politiker die Verwaltung aber schlecht im Griff. - Ist gerade noch Zeit für neue Politiker! Die Welt wird immer komplizierter, weil technischer, vernetzter, internationaler, chaotischer und schneller. Das braucht neue Regeln, also Regulierungen. - Beispiel aus unserem Berufsalltag: die Benzinautos werden langsam durch Elektromobile ersetzt. Das braucht neue Steckdosen (muss reguliert werden), neue Vorschriften (für EMV, Ladeverfahren, Sicherheit, Brandschutz etc.). Egal ob die Verwaltung mehr oder weniger Budget hat, das Problem besteht. Macht sie nichts (kein Geld) wird das Problem vom Ausland gelöst und wir dürfen die Lösungen übernehmen. Unsere Industrie hinkt dann hintennach, weil sie keine Sicherheit im Heimmarkt hatte. - Steuern senken tönt immer gut, aber ich würde zuerst mal die Schulden zurückzahlen - siehe mein Beitrag zu einem Parteikollegen von Ihnen. Das nachhaltige Wirtschaften scheint in ihrer Partei noch etwas neu zu sein.Urs Muntwyler - Grüne 21. März 2010 Verstoss melden
Meint Frau Bär wirklich, nur der Mittelstand arbeite? Kennt sie die Menschen nicht, welche täglich 9 Stunden hart arbeiten und kaum über 3500 Fr. Monatslohn hinauskommen?Roland Näf - Grossrat Bern, SP 22. März 2010 Verstoss melden
Die Steuern sind in Bern auf 0 (NULL) zu senken. Stattdessen gilt es die Bodenwerte wieder der Gemeinschaft zuzufuehren und eine Buergerdividende auszuzahlen.Bruno Moser - reLOVEutionsrat Bern, Parteilos 24. März 2010 Verstoss melden
Die Bernburger leben es uns vor unserer eigenen Nase vor.
In Bern ist der Mittelstand am meisten belastet mit Steuern, Abgaben und Gebühren. Höchste Zeit, dass das ändert. Die Minirevision, welche der Grosse Rat beschlossen hat, kann höchstens ein Anfang sein. Es braucht dringend echte Steuersenkungen für den Mittelstand.Aliki Panayides - SVP 24. März 2010 Verstoss melden
Ein schlaues Programm: .Weniger Steuern zahlen tönt gut! Und das Geld holen Sie bei den Reichen? Bei den Armen ist ja nichts zu holen! - Ein geschickter Schachzug - damit überholen Sie die SP links - die werden sich wundern - so kurz vor den Wahlen - wirklich raffiniert!!Urs Muntwyler - Grüne 24. März 2010 Verstoss melden
Im Moment ist es so, dass es der Staat vor allem beim Mittelstand holt, also ausgerechnet bei den Leuten ,die sonst schon diejenigen sind, die nebst ihrer 100%-Berufstätigkeit mit ihrer Freiwilligenarbeit am meisten dazu beitragen, dass alles funktioniert.Aliki Panayides - SVP 25. März 2010 Verstoss melden
@Aliki Panayides: Verstehe ich nicht. "Steuern für den Mittelstand senken" heisst doch übersetzt: "Steuern für die Reichen senken". Ich bitte um Aufklärung.Bruno Habegger - Kommission für öffentliche Sicherheit Langenthal, GLP 30. März 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
Nach einem ausgeglichenen Budget und weniger Schulden, kann man über Steuersenkungen von kleinen und mittleren Einkommen reden.
Zudem müssen auch die Ausgaben und Aufgaben im Kanton auf Effizienz und Doppelspurigkeiten geprüft werden. Eine effiziente Verwaltung kostet weniger.
Einsparungen und Effizienz müssen, clever ausgearbeitet, nicht zu Personalabbau führen.
Zudem müssen auch die Ausgaben und Aufgaben im Kanton auf Effizienz und Doppelspurigkeiten geprüft werden. Eine effiziente Verwaltung kostet weniger.
Einsparungen und Effizienz müssen, clever ausgearbeitet, nicht zu Personalabbau führen.
2 Kommentare
Da scheint das Steuerpaket rot-grün ja ganz gut zur CVP zu passen. - Sehr vernünftig!Urs Muntwyler - Grüne 22. März 2010 Verstoss melden
@Urs MuntwylerGygax Marcel - CVP 22. März 2010 Verstoss melden
Da haben Sie recht.
Parteien müssen zusammenarbeiten statt sich zu bekämpfen.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
Die Steuersenkung ist momentan gar nicht attraktiv. Sie macht für die Ärmeren und den Mittelstand unseres Kantons sehr wenig aus. Ende Jahr hätte man ein paar Franken mehr im Sack. Dafür würde aber der Kanton arg geschwächt. Bildung, Sicherheit und Gesundheit könnten wegen der noch höheren Verschuldung des Kantons noch weniger unterstützt werden.
Steuern sollen zu einem späteren Zeitpunkt gesenkt werden. Vorwiegend muss der Mittelstand entlastet werden.
Steuern sollen zu einem späteren Zeitpunkt gesenkt werden. Vorwiegend muss der Mittelstand entlastet werden.
4 Kommentare
Der einzige "Vorteil" ist, dass der Staat geschwächt wird. Also ein Vorteil ist das nicht, wenn man zum Staat Sorge tragen will. - Die bürgerliche Idee (siehe auch BZ-Kommentar letzter Woche), dass man den Staat "zum Sparen bringt", wenn man ihm Mittel entzieht, ist etwa so schlau, wie wenn man seinen SUV nur noch halb voll tankt um ihm das "Sparen zu lernen". Besser wäre es beim nächsten Autokauf ein "schlankeres Auto" zu kaufen und vorausschauend eine nachhaltige Finanzpolitik zu machen. - Etwas was "Rot-grün" halt besser kann - "Nachhaltigkeit" gehört zu unseren Kernkompetenzen!Urs Muntwyler - Grüne 16. März 2010 Verstoss melden
Da sind wir ja gleicher Meinung! Oder habe ich etwas falsch verstanden?Andrea Zryd - SP 16. März 2010 Verstoss melden
Sehr richtig zuerst müssen die Schulden gesenkt und damit die Zinslast des Kantons verringert werden.Gygax Marcel - CVP 16. März 2010 Verstoss melden
Nach einem ausgeglichenen Budget und weniger Schulden kann man dann über Steuersenkungen von kleinen und mittleren Einkommen reden.
Zudem müssen auch die Ausgaben und Aufgaben im Kanton auf Effizienz und Doppelspurigkeiten geprüft werden. Eine effiziente Verwaltung kostet weniger.
Einsparungen und Effizienz müssen, clever ausgearbeitet, nicht zu Personalabbau führen.
Nur so kommen wir zu einem handlungsfähigen Kanton, der seine Investition tätigen kann und auch einen Standortvorteil bieten kann.
Sehr geehrte Frau Zryd - sind wir - aber ich hab mich halt etwas kompliziert ausgedrückt!Urs Muntwyler - Grüne 17. März 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
6 Kommentare
Ich frage mich wer jammert - die Funktionäre der Verbände, die aus ideologischen Gründen das Thema forcieren oder die eigentlichen Unternehmer? Mir als Unternehmer ist die Steuerbelastung nicht so wichtig. Es gibt viel wichtigere Standortfaktoren und da steht Bern gut da. Unsere Firma fühlt sich jedenfalls vom HIV überhaupt nicht vertreten. Kein Wunder gibts neue Verbände wie CleanTech. Für die Funktionäre aus FdP und SVP ist das natürlich praktisch, wenn sie sich als "Beschützer der Unternehmen" aufspielen. Die sind dann aber z.B. gegen das neue Energiegesetz, verbesserte Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien und damit frontal gegen die Interessen unserer Firma.Urs Muntwyler - Grüne 16. März 2010 Verstoss melden
Weil juristische Personen, insbesondere KMU, einen Grossteil der Arbeitsplätze sichern.Lars Guggisberg - Grossrat des Kantons Bern, SVP 17. März 2010 Verstoss melden
Aus meiner Sicht sollten wir nicht alle Unternehmer in die Schublade "Jammerer" ablegen und denke in jeder Sparte sind "Jammerer" zu finden.Markus Binggeli - Stadtrat Thun, FDP. Die Liberalen 20. März 2010 Verstoss melden
Innovative Unternehmen die in neue Produkte und Technologien investieren, schaffen neue Arbeitsplätze. Genau diese Unternehmen sollten steuerlich entlastet werden.
Zudem sollten Unternehmen, die eine Nachfolgeregelung aktiv angehen ebenfalls entlastet werden. Bei einer Firmenübergabe ist eine Finanzierung ein sehr zentraler Punkt.
Täglich habe ich mit Unternehmern zu tun, eine Vielzahl schätzt das qualifizierte Fachpersonal und viele Standortvorteile. Allerdings schmerzen besonders administrative und unklare Prozesse der öffentlichen Stellen.
Daher sollten wir zum Bildungsstand Sorge tragen, Unternehmen punktuell entlasten und die Administration entschlacken.
Um sachliche Lösungen zu finden, benötigen wir die Kompetenzen von allen politischen Kräften. Ein Schubladisierung finde ich nicht besonders konstruktiv.
Sehe ich auch so: Gute Lösungen brauchen verschiedenste Anstösse und Anregungen. Es hat sicher in dem meisten Parteien konstruktive Kräfte mit guten Ideen. Das sieht man ja auch am Berner Regierungsrat, der zwar sehr zwar parteipolitisch sehr heterogen zusammengesetzt, ganz gut zusammengearbeitet hat. - Profis halt!Urs Muntwyler - Grüne 22. März 2010 Verstoss melden
Die administrativen Prozesse sind immer zu hinterfragen. Viele der Abläufe sind unnötig und sollten vereinfacht werden. So brauchen wir etwas 10 Formulare um eine solare Netzeinspeisung in die kostendeckende Vergütung (mit Warteliste) anzumelden. Die Deutschen brauchen dafür 1 Formular und bauen 40-mal mehr pro Kopf der Bevölkerung.
Die Mehrwertsteuerabrechung ist viel zu kompliziert. Hier werden Ressourcen für unproduktive Tätigkeite verschwendet, statt Mehrwert zu schaffen.
Steuern gehoeren auf die Bodenwerte! Punkt.Bruno Moser - reLOVEutionsrat Bern, Parteilos 24. März 2010 Verstoss melden
Wieviel ist wohl der Boden unter Muehleberg wert?
Was kostet der Boden unter den Solarpanels auf dem Dach oder an der Hausfassade?
umdenken. rasant.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
3 Kommentare
Sehr geehrter Herr Rosser die Welt in der ich mich als Unternehmer mich bewege, wurde in den letzen 20 Jahren globalisierter und vernetzter. Das bracuht mehr Gesetze und Abmachungen. Wie viel freiwillige Massnahmen bringen, wurde in der Energiebranche (BFE) ja ausprobiert. - Ziele nicht erreicht!Urs Muntwyler - Grüne 16. März 2010 Verstoss melden
Sie sollten nicht nur auf die Steuerbelastung schauen, sondern aufs Preis-/ Leistungsungsverhältnis. - Billig, da sind andere besser!
Wirtschaftsförderung bedeutet vor allem einen ausgezeichneten Service Publique. Konkret braucht die Wirtschaft zum Beispiel gut ausgebildete Fachleute, eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine clevere Steuerung der Investitionen wie beim neuen Energiegesetz. Mit Steuersenkungen, wie sie die SVP will, wird das Fundament unseres wirschaftlichen Erfolges zerstört.Roland Näf - Grossrat Bern, SP 16. März 2010 Verstoss melden
Voilà wenn billig das Erfolgsrezept ist gewinnt ein "Chinese", ein "Vietnamese" etc. aber sicher kein Berner. Wenn billige Energie das Erfolgsrezept ist, gewinnt wieder kein Berner, sondern einer mit billiger Kohle, schlechten Umweltgesetzen etc. Wir müssen zu unserer Infrastruktur und unserem "human capital" Sorge tragen und das kostet auch was.Urs Muntwyler - Grüne 17. März 2010 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich
hier.
